Wordpress ist eine Blogsoftware, die mit Plugins mehr oder weniger zu einem CMS gemacht werden kann. 

Ich nutze das diy thesis theme 2 zum bloggen und weil es die Möglichkeiten von Wordpress enorm erweitert.

Wordpress ist nun mal kein full-control "system" um Webseiten zu bauen. Es liegt in der Philosophie von Wordpress, das Erweiterungen in Wordpress via Plugins geschehen müssen. Dafür verlangt Wordpress, dass die API genutzt werden muss. Das macht es schwierig die DOM zu manipulieren, ohne massiv mit JavaScript zu arbeiten. Und darum geht es ja letztendlich beim Webseitenaufbau - Manipulation der DOM. Für customization ist Wordpress keine ideale Basis.Thesis 2 füllt diese Lücke aus. Das ist ein Theme, welches weit in den Code von Wordpress hineingreift, und auch die Benutzeroberfläche im Backend zum Teil umgestaltet. 

  • Wordpress ist sehr gut, wenn man schnell eine Webseite haben will, ohne dann noch etwas an einem Theme zu verändern. 

Thesis 2 erlaubt das Seitenlayout selber zu gestalten, indem DIVs mehr oder weniger via Drag and Drop angeordnet werden. Zugleich können Klassen und Id's vergeben werden, was es enorm vereinfacht den DOM via CSS und nicht via JavaScript zu manipulieren. 

Hier werden die Seitenlayouts verändert und eingerichtet

Die CSS Variablen können hier angepasst werden. 

Einzelne Elemente die den verschiedenen Layouts zugeordnet werden können und somit gleich DIVs der HTML-Struktur darstellen. Praktisch via Drag and Drop wird das Seitenlayout zusammengestellt, und eigene DIV-Felder eingefügt. Die eigenen Klassen und ID's ermöglichen dann via CSS das Aussehen zu manipulieren. Allerdings kann man oft auf Floats und Positionierungen verzichten, da schon in der HTML-Struktur von Anfang an Anpassungen gemacht werden. 

Thesis 2 Backend

Die angelegten DIV's im Layout erscheinen dann als einzelne Felder. Hier z.B. "Feld 1 Textbox", "Sidebar Landingpage Text Box One" etc. Das bedeutet, dass man nach eigenen Anforderungen anpassen kann. In den Felder kann dann Text/HTML eingefügt werden. Allerdings ohne Editor wie bei den Widgets. Das gehört leider noch zur Wordpressphilosophie.

Das Backend sieht also massiv anders aus als beim normalen Wordpress. Man kann so weitgehend auf diese "special" nano-framework meta box generatoren verzichten (JavaScript), um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Und man ist etwas weniger von Plugins abhängig.